Aktuelles und kurzfristige Termine

Termine für den aktuellen Monat und Artikel, können jederzeit mit dem Kontaktformular eingereicht werden


Liebe Frauen, liebe Alle,

als ehrenamtlich tätiger Zusammenschluss "Frauen für geflüchtete Frauen" (in Anbindung an die Frauenberatungsstelle Euskirchen) sind wir u.a. auch mit einem Sprach-Café für geflüchtete Frauen in der ZUE-Kall tätig.

Nun haben wir erfahren, dass im  Rahmen der der Einsparung von 5000 Plätzen in den Zentralen Erstunterkünften auch die ZUE-Kall geschlossen werden soll.

Die ZUE-Kall stellt bisher einen besonderen Schutzraum für traumatisierte und aktuell von Gewalt bedrohte Frauen und Lesben dar, weil in ihre ausschließlich Frauen und Kinder untergebracht sind. Außer in Kall gibt es unseres Wissens nach nur noch eine einzige Einrichtung dieser Art.

Die Schließung der ZUE-Kall muss deshalb verhindert werden bzw. müssen an anderen Orten entsprechende Schutzräume für Frauen und Lesben zur Verfügung gestellt werden. Wir bitten Euch deshalb um Eure Unterstützung!!!

Schreibt bitte als Institutionen, die u.a. auch die Interessen von geflüchteten Frauen und Lesben vertreten, mit entsprechenden Forderungen an das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Intergration des Landes Nordrhein-Westfalen und an die für Kall zuständige Bezirksregierung Arnsberg und aktiviert andere potentielle Unterstützende.

Wir danken Euch für Eure Hilfe!

 


 

Das Team des Haus der FrauenGeschichte trauert um Prof´in Dr. Annette Kuhn

Das Haus der FrauenGeschichte (HdFG) trauert um seine Gründerin Prof´in Dr. Annette Kuhn.

Die am 22. Mai 1934 in Berlin geborene Historikerin jüdischer Herkunft hat die Geschichtsdidaktik und die historische Frauenforschung in Deutschland maßgeblich geprägt, trotz einiger Rückschläge. Dabei bildeten die Reflexion der NS-Zeit und die Sichtbarmachung von Frauen in der Geschichte zentrale Aspekte ihres wissenschaftlichen Schaffens, ebenso wie die Weiterentwicklung der Geschichtsdidaktik.

Die wichtigsten Ergebnisse ihrer zahlreichen Projekte zur Frauen- und Friedensforschung, die sie auch eng mit Philosophie verknüpfte, trug sie im 2012 eröffneten HdFG zusammen. Sie blieb stets engagiert in der Entwicklung des HdFG und interessiert daran, dass Frauengeschichte in die Öffentlichkeit getragen wird.

Das HdFG-Team, das bis 2018 fast ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen bestand, darunter „alte“ Weggefährt*innen Annettes sowie „neue“ Interessierte, erlebte eine fröhliche, motivierte, willensstarke Gründerin, die sich auch nach ihrer Emeritierung weiter für die frauenhistorische Bildung und Forschung einsetzte. Dieses Interesse ließ auch nicht nach, als ihr gesundheitlicher Zustand keine regelmäßige Anwesenheit im HdFG erlaubte.

Mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass Annette Kuhn am 27. November 2019 nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren engen Freund*innen.                                 

Das Team wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren und weiterhin das wissenschaftliche Erbe Annettes, die frauenhistorische Bildung und Forschung als Beitrag zu einem geschlechterdemokratischen Bewusstsein, im HdFG weitertragen und fortentwickeln.

Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, 11. Dezember 2019, um 10.00 Uhr
in der Franziskus-Kirche, Adolfstraße 77, Ecke Georgstraße, 53111 Bonn.
Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Nordfriedhof (Kölnstraße 487, 53117 Bonn).

In Trauer mit euch/Ihnen allen verbunden,

der Vorstand des HdFG e.V. und das HdFG-Team

 

Wolfstr. 41
53111 Bonn
Tel.: 0228 – 98 143 689
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Neues Beratungsangebot „berta“ für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt.
Seit dem 3. Mai 2019 gibt es beim „Hilfetelefon Sexueller
Missbrauch“ das neue telefonische Angebot „berta“ (Tel. 0800 3050750) – die erste
bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von organisierter
sexualisierter und ritueller Gewalt. „berta“ bietet Menschen Entlastung, Beratung und
Unterstützung beim Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen
und unterstützt darüber hinaus alle, die sich um jemanden sorgen, einen Verdacht haben oder
Informationen zum Thema suchen. „berta“ ist Teil des „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“,
dem telefonischen Unterstützungsangebot des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des
sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) unter der fachlichen Leitung von N.I.N.A. e. V.
(Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und
Jungen). Die Fachkräfte von „berta“ sind psychologisch und pädagogisch ausgebildet und
verfügen über langjährige persönliche Erfahrungen mit organisierter und ritueller Gewalt. Sie
beraten beim Ausstieg und allen damit verbundenen Fragen. Sie geben Informationen und
zeigen – wenn gewünscht – weitere Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung auf. Jedes
Gespräch bei „berta“ bleibt vertraulich. Der Schutz der persönlichen Daten ist zu jedem
Zeitpunkt garantiert. www.berta-telefon.de

Wer ist Edelgard?
EDELGARD ist eine Kampagne der „Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt“ und
steht für: MEHR SCHUTZ FÜR FRAUEN UND MÄDCHEN GEGEN SEXUALISIERTE
GEWALT IM ÖFFENTLICHEN RAUM IN KÖLN! Warum Edelgard? edel: aufrecht,
gard: der Zaun, der Schutz = die Schützende Der Anspruch: Die Würde von Frauen und
Mädchen ist unantastbar. In Köln und überall. Darauf arbeiten wir hin. Warum brauchen wir
Edelgard? Übergriffe auf Frauen und Mädchen finden alltäglich und öffentlich statt.
Abfällige Kommentare auf der Straße, Angrabschen beim Feiern, Anstarren in der Bahn,
aufdringliche Anmache, sexuelle Belästigung ...Jede von ihnen geht anders mit diesen
Übergriffen um und viele Betroffene leiden sehr darunter. EDELGARD schützt: Frauen und
Mädchen sollen sich ohne Unsicherheit und Angst in unserer Stadt bewegen können, feiern,
ihre täglichen Wege gehen, Bahn fahren, bummeln und ihr Leben so gestalten, wie sie es
wollen. Mit “EDELGARD schützt“ finden sie bei Belästigung und akuter Bedrohung Orte,
wo sie durchatmen und ihre nächsten Schritte planen können. https://edelgard.koeln/

homochrom vor dem Aus:
(PM) Das Filmfest homochrom in Köln und Dortmund, zweitgrößtes queeres Filmfestival
Deutschlands und wohl eines der Top 60 von über 240 weltweit, steht trotz des
herausragenden Programms mit 18 Deutschland-Premieren, des Besucherrekords von über
3.000 Filmbesuchen und eines Spendenplus bei der 8. Ausgabe im Oktober vor dem Aus.
Die finanzielle Unterstützung durch die Städte und die Film- und Medienstiftung NRW,
welche 2018 auf jeweils 10.000€ erhöht wurde, reicht nicht aus, um die Qualität des
Premieren-Festivals längerfristig zu gewährleisten. 2018 hatte das Land NRW unter neuer
CDU/FDP-Führung seine Förderung eingestellt und die Beauftragte der Bundesregierung
für Kultur und Medien (CDU) verzögert die Förderung der QueerScope-Festivals seit zwei
Jahren. Medienstadt, Rainbow-City und vermeintliche Homohauptstadt (West)
Deutschlands Köln ist somit die weltweit erste Stadt, welche zum zweiten Mal ein queeres
Filmfestival verliert. https://www.homochrom.de/

 

 

   
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